Gesundheitskoordinatorinnen

Ihre regionalen Ansprechpartnerinnen rund um das Thema Demenz.

IHRE ANSPRECHPARTNERInnen IN DER REGION

Die Gesundheitskoordinatorinnen sind zentrale Ansprechpartnerinnen im Projekt „Gesundheitsregion Hochsauerlandkreis“. Sie begleiten Menschen frühzeitig bei ersten Gedächtnisveränderungen, unterstützen Angehörige und helfen dabei, passende Gesundheits- und Präventionsangebote zu finden – wohnortnah, strukturiert und individuell.

Dabei arbeiten sie sowohl an festen Standorten im Hochsauerlandkreis als auch mobil: In besonderen Fällen finden Hausbesuche statt oder es werden Sprechzeiten in den mobilen Gesundheitszentren angeboten. Das Gesundheitsamt des Hochsauerlandkreises fungiert als überregionaler Ansprechpartner und koordiniert eingehende Anfragen.

Ein älterer Mann sitzt auf einem Stuhl. eine jüngere Frau hält seine Hand, ihre andere Hand liegt auf seiner Schulter.

DIE MEISTGESTELLTEN FRAGEN

Mehr Informationen rund um das Thema Gesundheitskoodinatorinnen finden sie hier:

Was machen Gesundheitskoordinatorinnen?

Die Gesundheitskoordinatorinnen begleiten Menschen und ihre Angehörigen entlang eines klaren, strukturierten Case-Management-Prozesses:

  • Screening: Erstgespräch, Bedarfsklärung und erste Einschätzung

  • Soziales Setting: Analyse der Lebenssituation, Ressourcen und Belastungen

  • Ziel- und Maßnahmenplanung: Gemeinsame Zieldefinition und individuelle Maßnahmenabstimmung

  • Vernetzung: Koordination und Vermittlung zu Ärzten und Ärztinnen, Beratungsstellen und regionalen Angeboten

  • Monitoring & Evaluation: Verlaufskontrolle, Anpassung der Maßnahmen und ggf. Abschluss der Begleitung

Kernaufgaben auf einen Blick

  • Beratung rund um das Thema Demenz

  • Information und Vermittlung zu allgemeinen und spezialisierten diagnostischen Angeboten

  • Strukturiertes Case Management zur Begleitung und Koordination

  • Einbindung relevanter Gesundheitsakteure (z. B. Haus- und Fachärzte)

  • Individuelle Maßnahmenplanung in den Bereichen:

    • Prävention und Gesundheitsförderung

    • Wohn- und Lebensraumgestaltung

    • Soziale Teilhabe

    • Alltags- und Aktivitätsgestaltung

Für wen ist das Angebot gedacht?

  • Menschen mit ersten Gedächtnisproblemen oder leichten demenziellen Vorerkrankungen
  • Personen, die sich präventiv mit ihrer kognitiven Gesundheit beschäftigen möchten
  • Angehörige, die Orientierung und Unterstützung suchen
  • Bürgerinnen und Bürger, die ihren Alltag gesund gestalten und Risiken frühzeitig erkennen möchten

Worum geht es – und worum nicht?

Worum es geht: Das Programm unterstützt Betroffene und Familien dabei, frühzeitig passende Maßnahmen zu finden – bevor Versorgungslücken entstehen. Die Gesundheitskoordinatorinnen helfen bei Orientierung, Vernetzung und der Planung individueller Präventions- und Unterstützungsangebote im Hochsauerlandkreis.

Worum es nicht geht: Der Schwerpunkt liegt nicht auf der Erbringung unmittelbarer Pflegeleistungen. Vielmehr stehen Information, Beratung, Prävention, Gesundheitsförderung und Koordination im Mittelpunkt.

Fallen Kosten an?

Nein. Die Teilnahme am Projekt ist für Betroffene, Angehörige und Interessierte völlig kostenfrei und unverbindlich.

Welche Rolle spielt die Fachstelle Pflege, Alter und Behinderung im Projekt?

Die Fachstelle Pflege, Alter und Behinderung des Hochsauerlandkreises ist eine zentrale Anlaufstelle für Fragen rund um Alter, Pflege, Behinderung und Teilhabe. Sie berät Bürgerinnen und Bürger, Angehörige sowie Fachkräfte zu bestehenden Unterstützungs- und Versorgungsstrukturen und trägt zur Weiterentwicklung regionaler Angebote bei.

Welche Rolle spielt die Gedächtnissprechstunde des Hochsauerlandkreises im Projekt?

Die Gedächtnissprechstunde richtet sich an Menschen, die erste Veränderungen ihrer Gedächtnisleistung wahrnehmen oder Unsicherheiten verspüren. Ziel ist eine frühe, ärztliche Diagnose, um Klarheit zu schaffen und frühzeitig geeignete nächste Schritte einzuleiten.

Im Rahmen des Projekts „Gesundheitsregion HSK“ arbeitet die Gedächtnissprechstunde eng mit den Gesundheitskoordinatorinnen zusammen und stellt fachliche Expertise sowie strukturelle Anbindung sicher.

WIR HELFEN IHNEN GERNE

Unsere Gesundheitskoordinatorinnen sind Mitarbeiter unserer Projektpartner und Ihre persönlichen Ansprechpartnerinnen vor Ort.
Sie helfen dabei, den Alltag mit Demenz bestmöglich gestalten zu können.
Sie sind in ihren jeweiligen Regionen wohnortnah erreichbar und bei Bedarf auch mobil für Sie unterwegs.

Sundern

Frau Svenja Hohmann

Neurologische Klinik Sorpesee, Lindenstraße 22, 59846 Sundern
Sprechzeiten: Mo. & Di.: 08:00-16:00 Uhr

Ein Foto von Frau Katja Fischer Mommertz

Meschede, ESLohe, Bestwig

Frau Katja Fischer-Mommertz

MobiDoc, Im Langel 22, 59872 Meschede
Sprechzeiten: Mo. & Mi.: 08:00–16:00 Uhr, Fr.: 13:00–16:00 Uhr

Ein Foto von Frau Kristin Hoermann

Brilon, Olsberg, Marsberg, Winterberg

Frau Kristin Hörmann

Hausarztzentrum Arnsberg/ Zweigstelle Brilon: Marktstr. 21, 59929 Brilon
oder Ludgeristr. 4, 59759 Arnsberg

Ein Foto von Frau Theresam Zinburg

Arnsberg

Frau Theresa Zinburg

Alexianer Klinikum Hochsauerland St. Johannes Hospital, Springufer 7, 59755 Neheim
Sprechzeiten: Mi. – Fr.: 08:00-14:00 Uhr

Ein Bild von Frau Martina Keggenhoff.

Überregional

Frau Martina Keggenhoff

Ihre überregionale Ansprechpartnerin im Gesundheitsamt des Hochsauerlandkreises.
Steinstraße 27, 59872 Meschede